SPD-Arbeitsgemeinschaft warnt vor Bildungskürzungen
Peter Befeldt
10. März 2010
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Die niedersächsische SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) fordert von der Landesregierung eine qualitätsorientierte Bildungspolitik. „Wir fordern die Landesregierung auf, den demografischen Wandel zu nutzen und die finanziellen Mittel bei den Schulen zu lassen”, erklärte Peter Befeldt, Landesvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB). Hintergrund ist die Forderung des Landesrechnungshofes, bis 2020 ca. 9.200 der 70.000 Lehrerstellen in Niedersachen abzubauen,
da mit sinkenden Schülerzahlen zu rechnen sei. Dem hielt Befeldt entgegen: „Konstante Lehrerzahlen bei sinkenden Schülerzahlen bedeuten kleinere Klassen und damit einen intensiveren Unterricht. Diese Chance müssen wir nutzen.“ Jutta Liebetruth, stellvertretende Vorsitzende des AfB-Landesverbandes, wies zusätzlich auf den Aspekt der Inklusion hin:
„Zur Umsetzung des Inklusionsgebotes der UN werden eher mehr als weniger Lehrer erforderlich sein.“ Bei Inklusion geht es darum, dass jedem Kind, unabhängig vom Förderbedarf, der Besuch einer Regelschule ermöglicht wird. Deutschland hat diese UN-Konvention im vergangenen Jahr unterschrieben.
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