SPD-Forum stellt sich vor: „Demokratie und Partizipation im Internet“
Lars Klingbeil ist für das Forum „Demokratie und Partizipation im Internet“ zuständig
02. Februar 2010
1 Kommentar
Das Verständnis von Demokratie und politischer Teilhabe ist ständigen Wandlungen unterworfen – im Zeitalter von Web 2.0 haben sich neue Räume für Partizipation und politischen Dialog ergeben. Die Parteien in Deutschland hinken bei der Nutzung dieser neuen Räume ebenso hinterher, wie sie auch selbst nur sehr zögerlich eigene Angebote zur Beteiligung im Internet schaffen. Mit der „Ad-hoc-Gründung“ der Piratenpartei hat sich deutlich gezeigt, dass sich
ein beträchtlicher Anteil gerade der jungen Bevölkerung in Sachen „Netzpolitik“, „Demokratie im Internet“ und „Freiheitsbegriff unter Web 2.0 Bedingungen“ von den etablierten Parteien nicht hinreichend vertreten fühlt.
Ziele des Forums
Wie können politische Prozesse in die neuen Formen der Generierung und Verbreitung von Inhalten eingebunden werden? Und wie sind diese in soziale, ökonomische und juristische Kontrollstrukturen integrierbar, die dem Ideal der Gleichheit aller Nutzer entsprechen bzw. wo werden diesem Ideal Grenzen gesetzt? Es ist die Aufgabe der SPD Antworten auf diese Fragen zu geben, die Netzgemeinde konstruktiv zu begleiten und ein klares politisches Angebot im Bereich der Netzpolitik zu formulieren.In Niedersachsen soll durch das Forum „Demokratie und Partizipation im Internet“ ein Schritt in diese Richtung gemacht werden.
Leitung des Forums
Das Forum „Demokratie und Partizipation im Internet“ wird von Lars Klingbeil geleitet. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Rotenburg I, Soltau-Fallingbostel nutzt viele Angebote der digitalen Demokratie: Klingbeil ist bei Twitter, Facebook, MySpace und weiteren sozialen Netzwerken aktiv. Lars Klingbeil ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und einer der beiden Koordinatoren des Gesprächskreises Netzpolitik der SPD.
„Die SPD muss den Netzdiskurs an sich reißen. Dazu gehört es auch, konkrete Vorschläge für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Kreativ- und Medienbranche zu erarbeiten. Viele Freelancer arbeiten unter hohem Stress und großen materiellen Unsicherheiten. Das Forum ermöglicht es uns, gemeinsam mit dieser Zielgruppe zu diskutieren und politische Alternativen zu erörtern“, sagt Lars Klingbeil.
Interessenten für das Forum „Demokratie und Partizipation im Internet“ schreiben bitte eine Email an den SPD-Landesverband:
BürgergesellschaftNiedersachsenParteileben
1 Kommentar zu SPD-Forum stellt sich vor: „Demokratie und Partizipation im Internet“
Rainer Scheffler
1
am 20. Februar 2011 um 16:22 Uhr
Politische Teilhabe ist tatsächlich ständigen Wandlungen unterworfen, Demokratie dürfte es aber nicht sein. Wer Demokratie wandeln möchte, sollte sie in ihrer Definition aus "Volksherrschaft" endlich anrerkennen und versuchen, den Volkswillen zu ergründen. Nur wenn die "Volksvertretung" den Volkswillen kennt, kann sie in vertreten. Partizipation oder besser Beteiligung ist somit eine der Voraussetzungen für die Kenntnisnahme des Volkswillens. Lars Klingbeil ist also auf dem besten Weg der Willensbildung und ich wünsche ihm dabei größten Erfolg, weil es höchste Zeit ist, mit Wissen Macht zu erlangen. Aber nichts wissen macht bekanntlich auch nichts. Letztlich sind einige "Unwissende" an der Macht.
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