SPD-Forum stellt sich vor: „Hochschule, Wissenschaft und Forschung“
Gabriele Andretta
10. Februar 2010
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Der studentische Protest gegen den „Bologna-Prozess“ und ungleiche Bildungschancen, die Aushöhlung der Selbstverwaltung der Hochschulen und die Studiengebühren machen es deutlich: An Niedersachsens Hochschulpolitik stimmt so einiges nicht. Im Vergleich zu anderen Bundesländern hinkt Niedersachen bei den Studienanfängern weiter hinterher, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig werden offene Plätze an den Hochschulen nicht besetzt.
Die Landesregierung will seit 2006 mit dem „Zukunftsvertrag für Hochschulen“ vorgaukeln, dass sie sich für die Zukunft der Hochschulen engagiert – passiert ist aber genau das Gegenteil. Mit dem Forum „Hochschule, Wissenschaft und Forschung“ möchte die SPD einen Beitrag leisten, damit sich das ändert.
Ziele des Forums
Wie kann und muss eine an guter Lehre, an Chancengleichheit, an einer demokratischen Willensbildung und an innovativer Forschung ausgerichtete Hochschulpolitik in Niedersachsen aussehen? Dieser Frage soll in diesem Forum nachgegangen werden. Tragfähige Antworten können nur gemeinsam gegeben werden. Daher sollen im Rahmen des Forums alle Akteure an einen Tisch geholt werden: Studentenvertreter, Lehrende und Vertreter der Hochschulen, die Gewerkschaften und das Wissenschaftsforum.
Die Konsequenzen, die aus dem Negativverlauf der Bologna-Reform gezogen wurden, halten wir für nicht ausreichend. Daher werden wir im Forum gezielt zukünftige Studienstrukturen diskutieren und Mittel und Wege aufzeigen, die dem Kahlschlag der Landesregierung bei Beteiligung und Demokratie entgegenwirken können.
Leitung des Forums
Dr. Gabriele Andretta ist hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Als Abgeordnete vertritt sie den Wahlkreis Göttingen, an der dortigen Georg-August-Universität hat sie lange Jahre gelehrt. „Die Passivität und die Lippenbekenntnisse der Landesregierung in der Hochschulpolitik haben den Studentinnen und Studenten in Niedersachen geschadet.
Die Maßnahmen von CDU und FDP zielen auf reine Eliteförderung und Ausgrenzung. Das ist nicht unser Verständnis von einer offenen Hochschule. Das Forum wird soziale und demokratische Alternativen aufzeigen, damit das Potenzial unserer Hochschulen mehr Menschen offen steht als derzeit“, erklärt Andretta zum Forum.
Interessenten für das Forum „Hochschule, Wissenschaft und Forschung“ schreiben bitte eine Email an den SPD-Landesverband:
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